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  • Pfingst-Radtour an den Edersee Teil 2

    Die Aussicht von hier auf den See war, erwartungsgemäß, sehr schön. Die Homepage hatte nicht zu viel versprochen. Nach der freudigen Begrüßung der bekannten Leute und ein paar Fotos, machten wir uns ans Einchecken. Die ersten Sorge galt den Rädern. Diese konnten wir ziemlich geschützt hinter dem Haus abstellen. Das Haus präsentierte sich hell und freundlich. Die Ausstattung war nicht besonders komfortabel, aber durchaus der Preisklasse entsprechend. Von daher keine Einwände. Als nächste Aktivität stand erst mal die Körperreinigung und Erholung auf dem Programm.
    Danach starteten wir mittels Auto zum Einkauf von Nahrungsmitteln nach Vöhl. Und auf Wunsch einer Teilnehmerin zur Sperrmauer Richtung Hemfurth. Das Parken kostete uns für die wenigen Minuten an der Mauer satte zwei Euro pro Fahrzeug. Da der Parkplatz ziemlich ungepflegt ist, halte ich das für überteuert. Die sehr angenehmen Ausblicke entschädigten uns ein wenig. Wir überquerten den Damm und ein paar Handyfotos entstanden auch.

    Blick von der Staumauer
    Blick von der Staumauer auf die Wasseroberfläche des Edersees

     

    Blick von der Staumauer auf die Staumauer
    Blick von der Staumauer des Edersees auf die Staumauer des Edersees

    Die andere Seite des Bauwerks ist noch viel touristischer geprägt. Etwas zu aufdringlich für meinen Geschmack. Die Rückfahrt zu unserer Unterkunft gestaltete sich abenteurlich, da wir den langen Weg um den kompletten See nicht nehmen wollten und lieber ein paar Kilometer einsparten. Uns voll und ganz auf die Navigation unserer Mobiltelefone verlassend, war unser Weg wirklich ungewöhnlich.
    Schließlich kamen wir pünktlich zum Abendessen wieder bei unserer Harbshäuser Unterkunft an. Die Speisekarte war zwar nicht gerade exotisch, hob sich aber dennoch etwas von der Masse der gewöhnlichen Speiselokale ab. Hier fand leider nicht Jede(r) etwas für seinen/ihren Geschmack oder Geldbeutel. Mir hingegen hat es gut gefallen und gemundet. Nach dem gemütlichen Beisammensein auf der Terrasse, begaben wir uns zu einem geselligen Spieleabend in eine Art Gemeinschaftsraum. Da dieser Raum direkt an ein paar Schlafräume grenzt, forderte eine Bewohnerin recht früh die Nachtruhe ein. Also beendeten wir den Spieleabend vorzeitig und begaben uns ebenfalls zur Ruhe.
    Die Nachtruhe tat gut, war aber zu kurz. Bereits vor sieben Uhr intonierte die Dame, welche die frühe Ruhe gefordert hatte mehrere Geburtstagsständchen. Sehr laut und sehr schief. Ganz toll!
    Nach den üblichen Taten an einem Morgen in einem Hotel oder ähnlichen Gebäude, begaben wir uns zum Frühstück. Dieses war zwar nicht herausragend, aber vertretbar.
    Nach Zahlen und Auschecken rollten wir bei ähnlichem Wetter auf ähnlicher Strecke wie bei der Anreise unserer Heimat entgegen, nur eben „rückwärts“. Müdigkeit, Schmerzen oder Muskelkater plagten uns kaum. An diesem Sonntag begegneten wir wesentlich mehr aktiven Leuten, als am Samstag. Im Imbiss in Rosenthal kehrten wir auch wieder ein. Diesmal allerdings nur zur Getränkeaufnahme und zum kurzen Ausruhen. Da wir den Rückweg gegenüber dem Hinweg geringfügig veränderten, sparten wir etwa drei Kilometer und trafen am frühen Nachmittag in Heskem ein. Eine wunderschöne Radtour fand dort ihr Ende. Einstimmiges Ergebnis aller Beteiligten: „Wunderbar und jederzeit gerne wieder!“
    Achtung: Es folgen demnächst noch ein paar Fotos.
    Hinweg: 82,5 km
    Rückweg: 79,5 km

    Ich hoffe Euch hat das Lesen so viel Freude bereitet, wie uns das tolle Event. Falls Ihr selbst Lust bekommen habt, selbst mal eine so tolle Tour oder etwas Ähnliches zu erleben, meldet Euch einfach.

    Es grüßt: Peter Michel (Eventtor Marburg)

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